reformierte kirche Altikon-Thalheim-Ellikon
reformierte kirche Dinhard
reformierte kirche Rickenbach
reformierte kirche Seuzach

Iris Herrmann

«Kirche vor Ort» als Kernstück konkretisieren

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Schliessen die vier Kirchgemeinden Altikon-Thalheim-Ellikon, Dinhard, Rickenbach und Seuzach zu einer Kirchgemeinde zusammen, soll das kirchliche und diakonische Leben trotzdem in den einzelnen Ortskirchen sichergestellt und gemäss den örtlichen Bedürfnissen gestaltet werden können. In der aktuellen Phase des KG+ Projektes «Winti-Nord» werden zurzeit die Konzepte dazu erarbeitet.
Iris Herrmann,
Seit Anfangs Jahr sind die Kirchenpflegen der vier Kirchgemeinden Altikon-Thalheim-Ellikon, Dinhard, Rickenbach und Seuzach daran, ein konkretes Organisationsmodell für einen Zusammenschluss zu einer einzigen Kirchgemeinde zu erarbeiten. Kernstück der zukünftigen Struktur sollen teilautonome Ortskirchen sein, mit denen das kirchliche und diakonische Leben weiterhin in den einzelnen Ortskirchen sichergestellt und gemäss den örtlichen Bedürfnissen gestaltet werden kann. Nach wie vor soll eine Pfarrperson als Ortspfarrer zuständig sein. Die Aufgaben für die «Kirche vor Ort» sollen lokale Ortskirchenkommissionen zusammen mit der zuständigen Pfarrperson, einem Kirchenpfleger und weiteren Kommissionsmitgliedern aus dem Ort übernehmen. Diese Lokalgremien werden von der zentralen Kirchenpflege eingesetzt und mit den notwendigen Kompetenzen und Finanzen ausgerüstet.

Information an den Kirchgemeindeversammlungen zum Stand der Arbeiten
Die Forderung nach teilautonomen Ortskirchen wurde bereits in der Phase der Grundlagenevaluierung der Jahre 2016-2017 des Kirchgemeindeplus-Projektes «Winti-Nord» als unabdingbare Voraussetzung für eine fusionierte Grossgemeinde deutlich. Mit der konkreten begrifflichen und inhaltlichen Ausarbeitung dieses Konzeptes «Kirche vor Ort» hat sich die Steuerungsgruppe, die aus je zwei Personen aus jeder Kirchgemeinde plus allen Pfarrpersonen besteht, nun in den letzten Monaten intensiv beschäftigt. Auch die Mitarbeitenden aller vier beteiligten Kirchgemeinden konnten dieses Modell an einem ersten gemeinsamen zentralen Gemeindekonvent im April diskutieren. An den regulären Kirchgemeindeversammlungen von ATE, Dinhard, Rickenbach und Seuzach im Mai bzw. Juni präsentieren nun die Kirchenpflegen das bisher erarbeitete Konzept sowie den aktuellen Stand der übrigen Arbeiten. In Dinhard fand gestern Montag, 14. Mai, die erste der vier Versammlungen statt, in einem Monat folgen dann die Kirchgemeindeversammlungen von Rickenbach, ATE und Seuzach.

Zusammenschlussvertrag und Kirchgemeindeordnung verabschiedet
Die Steuerungsgruppe hat ausserdem Projektziele und die Projektorganisation für die aktuelle Phase definiert sowie einen Zusammenschlussvertrag und eine Kirchgemeindeordnung ausgearbeitet und verabschiedet. Um einen Zusammenschluss auf den 1. Januar 2020 verwirklichen zu können, ist eine Vorprüfung dieser Unterlagen durch die Landeskirche ab Juli 2018 notwendig. Bei diesen Arbeiten wurde die Steuerungsgruppe vom Projektbüro mit Christoph Liebi (Vorsitz, Seuzach), Jürgen Terdenge (Vertreter der Pfarrschaft), Werner Baumann (Vertreter der Steuerungsgruppe) sowie Bernhard Neyer (externer Projektleiter) unterstützt. Auch an den Details, z.B. der Pfarrdienstordnung oder dem Unterrichtsmodell, wird schon jetzt in sieben verschiedenen Arbeitsgruppen mit insgesamt 20 Personen aus allen vier Kirchgemeinden gearbeitet.
Konkret wird zum Beispiel ein Gottesdienstplan und ein Konzept mit Pfarramt-Zuständigkeiten entworfen. Diese vielen Grundlagen zu Einzelregelungen, die bei einem möglichen Zusammenschluss notwendig sind, werden dann endgültig im Lauf des Jahres 2019 konkretisiert. Für die neu entstehende Kirchgemeinde wurde ausserdem ein Name mit Hilfe eines Wettbewerbes unter den Kirchgemeindemitgliedern gesucht. Noch ist die Steuerungsgruppe daran, die eingereichten Vorschläge für den Namen zu bearbeiten.

Urnenabstimmung über Zusammenschlussvertrag
Nach den Sommerferien erfolgt in den Kirchgemeinden jeweils eine öffentliche Informationsveranstaltung. Im November befinden die Kirchgemeindeversammlungen über die Kirchgemeindeordnung. An der Urne wird am 25. November über den Zusammenschlussvertrag abgestimmt.

» Pressemitteilung vom 15. Mai 2018
Bereitgestellt: 15.05.2018     
aktualisiert mit kirchenweb.ch